Eine Primiz wie im Bilderbuch
Bereits am Vorabend kamen viele Menschen in die Martinskirche zur Andacht und Weihe des Primizgewandes. Pünktlich zu Beginn des anschließenden Stehempfangs besserte sich das Wetter und es regnete nicht mehr.
Am 20. Juli, dem darauffolgenden Morgen, versammelten sich die Abordnungen der örtlichen Vereine, die Kinder des Kindergartens und der Grundschule sowie Ministranten und viele Gläubige im Steigweg zur feierlichen Prozession. Bei bestem Wetter zog die ganze Festgemeinde mit Kutsche und großem Weihrauchfass zur Kirche. Der feierliche Gottesdienst mit hunderten Gläubigen konnte nicht nur in der Kirche, sondern auch außerhalb dank einer Übertragung verfolgt werden.
Im Anschluss zog die Prozession singend zur wunderbar dekorierten Festhalle. Ein abwechslungsreiches Programm schloss sich dem Mittagessen an.
Am Abend wurde die Zweite Vesper des Sonntags gebetet und es bot sich die Möglichkeit zum Empfang des Einzelprimizsegens.
Ich bin immer noch überwältigt, wenn ich daran danke, was so viele freiwillige Helfer geschafft haben und wie viel Organisation und Planung, aber auch Mühe und Liebe bis ins letzte Detail gesteckt wurde. Mir ist sehr bewusst, dass dies gerade in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit ist. Daher freut es mich umso mehr, dass die Tomerdinger und alle dazugehörigen Freiwilligen gezeigt haben, was sie als Dorfgemeinschaft alles auf die Beine stellen können.
Mein Dank gilt zuallererst der Katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt Tomerdingen, die Hauptorganisatorin des Festes war. Für die Organisation und Planung hat sich ein Festausschuss gegründet, dem Edgar Buck, Giulietta Ertle, Marie Herter, Hannelore Kurfess, Johanna Lutz, Kurt Maier, Gerald Rehm, Bärbel Schmid und Pfarrer Ralf Weber angehörten.
Ein weiterer Dank gilt den folgenden Tomerdinger Vereinen, welche die Primizfeierlichkeiten bereichert, unterstützt und mitgetragen haben: Theaterverein D’Gusslochgugger, Sportverein, Musikverein Lyra, Liederkranz, Narrenzunft Feuerhexa, Leichtathletik-Verein, Schwäbischer Albverein, Evangelische Kirchengemeinde, Förderverein Regenbogen der Grundschule, Freiwillige Feuerwehr, Katholischer Kindergarten St. Franziskus, Landfrauen und die Landwirtschaftlichen Ortsgruppe Tomerdingen.
Ein weiterer Dank gilt an dieser Stelle auch zwei weiteren Vereinen, die zur Primiz gekommen sind: zum einen der Blutreitergruppe aus Bergatreute und zum anderen den St. Michaels-Chorknaben aus Schwäbisch Gmünd.
Sehr herzlich möchte ich mich bei meinem Primizprediger, Prof. DDr. Ralph Weimann, bedanken, welcher extra aus Rom angereist ist. Zudem den Meßnern, den Organisatoren und Betern der Novene in Vorbereitung auf die Priesterweihe in Bad Schussenried sowie allen Helfern und Haushalten, die sich beim Schmücken des Prozessionsweges beteiligt haben.
Vielen Dank den liturgischen Diensten wie den Lektoren und den vielen Ministranten aus der gesamten Seelsorgeeinheit, der Kantorin, den Organisten, der Schola und Musikgruppe für die Gestaltung der Andacht in St. Martin, den Ordnern, den Putzkräften für das Reinigen der Kirche. Ein Dank für das Erstellen der Liedblätter für die Gottesdienste.
Ein besonderer Dank geht an alle Helfer in der Festhalle, die für das Schmücken und Bedienen sowie für die Essensausgabe verantwortlich waren und allen, die einen Kuchen gespendet haben. Eine wunderbare Überraschung ist sicherlich der Primizwein und die extra gebackenen Kekse sowie das Model unserer Pfarrkirche, welches nicht nur bei der Prozession, sondern auch in der Festhalle bestaunt werden konnte.
Herzlichen Dank!
Wenn ich im Eifer des Gefechts jemanden vergessen haben sollte, bitte ich um Nachsicht.
„Gott hat es geschenkt“! Als ich diesen Primizspruch ausgewählt habe, ahnte ich noch nicht, wie gut dieser den Primiztag überschreiben würde. Ich hoffe, dass es für uns alle ein segensreiches Fest war, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Vergelt’s Gott!
Euer Vikar Patrick Kurfess































